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Kleinkinder in unserer Kindertagesstätte
Zuverlässige Beziehungen

Kleinkinder haben ein Bedürfnis nach Vertrautheit und Nähe.
Sie brauchen zuverlässige Beziehungen zu den immer gleichen vertrauten Bezugspersonen in der Kindertagesstätte.

Die Kleinen lernen zunächst die Erzieherinnen ihrer Stammgruppe als erste Bezugspersonen kennen, suchen sich aber durch das offene Freispiel relativ schnell ihre Bezugsperson aus. Wann, wie und von wem sie ihre „Streicheleinheiten“ brauchen, bestimmen die Kinder selbst. Feste Rituale und ein klar strukturierter Tagesablauf geben Halt und Orientierung.



Wie sehen wir unsere 2-jährigen?
Integration statt Isolation

  • Wir nehmen die 2-jährigen als Individuen mit ihren Kompetenzen wahr.
  • Wir tragen Sorge dafür, dass sie auch von anderen Kindern mit ihren individuellen Fähigkeiten ernst genommen und nicht immer nur fürsorglich belagert werden!
  • Wir fördern den Kontakt der Kinder aller Altersgruppen untereinander und anderen erwachsenen Personen der Kita, durch gemeinsame Projekte, wie z.B. gemeinsamer Morgenkreis, Singkreise, Frühstück mit allen Kindern, Spaziergänge, Geburtstagskalender und gemeinsame Feiern, gegenseitiger Besuch in den Gruppen und gemeinsame Spielezeit.
  • Das Turnen findet jedoch in der altersgleichen Gruppe statt, denn so können sich auch die Kleinen in einer altershomogenen Gruppe erleben und spielen.
  • Im Aufnahmegespräch werden die Gewohnheiten des Kindes, der Wortschatz mit bestimmten Ausdrücken z.B. für Essen und Trinken gefragt, damit wir auch das Kind verstehen, wenn die Mutter nicht dabei ist.
  • Die 2-jährigen werden durch eine vertraute Bezugsperson beim Essen begleitet. Sie dürfen bei Tisch ihre Selbständigkeit erproben. Wir geben bei Bedarf Hilfestellung!


Pflege /Sauberkeitserziehung:
 

Uns ist bewusst, dass die Pflegesituation eine pädagogische Aufgabe ist. Sauberkeitserziehung ist für uns kein notwendiges Übel, sondern Beziehungspflege!
Für die Wickelkinder ist ein seperater, blickgeschützter Wickelplatz eingerichtet worden. Gewickelt wird bei Bedarf und vor bzw. nach dem Mittagsschlaf. Die Wickelsituation wird spielerisch gestaltet (z.B. Gespräch mit dem Kind, das Kind darf mithelfen).
Die Eltern sorgen dafür, dass Windeln, Pflegetücher und Ersatzkleidung vorrätig sind. Jedes Wickelkind hat im Wickelraum eine Schublade mit Namen versehen. 

Kinder, die keine Windeln mehr brauchen, werden zunächst noch von einer Erzieherin in den Waschraum begleitet. Mit zunehmender Selbständigkeit und Zuverlässigkeit erledigen die Kinder den Toilettengang eigenständig. Wir helfen allerdings immer, wenn Hilfe notwendig ist.


Schlafen / Ruhe / Rückzug:
 

Die Kindertagesstätte ist der „Arbeitsplatz“ des Kindes und arbeiten macht müde!
Kinder brauchen in der Regel 12 Stunden Schlaf.

Kleinere Kinder, die morgens früh kommen, müssen zwischendurch eine Ruhe- oder Schlafpause einlegen. Sie werden dann nach Bedarf in ihr Bettchen gelegt. In der Regel gehen die Kleinen nach dem Mittagessen schlafen oder ausruhen.
Die Schlafsituation wird von einer vertrauten Person mit individuellen Ritualen begleitet.
Auch in den Gruppenräumen gibt es Nischen zum Ausruhen.


Selbständigkeitserziehung und individuelle Förderung:
 
Jedes Kind strebt natürlicherweise nach Selbständigkeit und Eigenständigkeit. Je nach Alter und Entwicklungsstand fordert schon das Baby das ein, was es unabhängiger macht, z.B. alleine die Flasche halten und alleine den Löffel halten usw.
Wir müssen nur den Mut haben dies zu zulassen und das Kind dabei zu unterstützen seinen individuellen Weg in die Unabhängigkeit von Erwachsenen zu gehen.

Bei uns dürfen auch die Kleinen…

  • … selbständig essen
  • … Getränke in die Tasse ausgießen
  • … Hausschuhe an – und ausziehen
  • … Spielpartner und Spielmöglichkeiten frei wählen
  • … zur Toilette gehen (2-jährige ohne Windeln)
  • … Frühstücksgeschirr und Tasche wegräumen
  • … Spielsachen aufräumen
  • … Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken

Die Erzieherinnen geben den Kindern individuelle Hilfestellung. Sie unterstützen sie in ihrem Streben nach Selbständigkeit. Durch gezielte Beobachtung des einzelnen Kindes ist eine individuelle Förderung möglich.


Bewegungsmöglichkeiten und Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten:
 
Die Zweijährigen leben und lernen außerordentlich viel in Bewegung. Wir sorgen für ausreichend Raum, Zeit und Gelegenheit, damit diese Bewegungslust ausgiebig drinnen und draußen ausgelebt werden kann: Ecken zum sich-verkriechen, Gelegenheiten zum Klettern, Hangeln, Balancieren, Schrägen, Flächen zum Laufen und spielen im Außengelände.
Wir lassen Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen und sie den Schwierigkeitsgrad ihrer Bewegungsaktivitäten selbst bestimmen:
Wir halten uns mit Äußerungen, die bremsen, zurück, wie z.B. Pass auf! Vorsicht!
 

Qualifizierung der Erzieherinnen:
 
Die Aufnahme von Kindern ab 2 Jahren bedarf einer besonderen Qualifizierung im pädagogischen und pflegerischen Bereich.

Da die Kleinen in den Kindergartenalltag integriert sind, besteht die Herausforderung an alle Erzieherinnen sich entsprechend fortzubilden.

An folgenden Fortbildungsveranstaltungen wurde bereits teilgenommen:

  • Beobachtung und Dokumentation
  • Krippenpädagogik
  • Gestaltung der Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Modell
  • Die Gestaltung der Räume
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Bildung
  • Flexibilität der Alltagsstruktur

Weiterhin ist die Leiterin des Kindergartens ausgebildete Eltern-Kind-Gruppenleiterin bei der kath. Familienbildungsstätte.
Die Hauswirtschaftskraft, welche das Essen mit begleitet ist ausgebildete Krankenschwester.

 





Aktuelle Termine

13.04.17 Osterfeier

07.05.17 Patronatsfest

23.06.17 Übernachtung der Vorschulkinder

17.09.17 Herbstfest

22.10.17 Babybasar

 



Wir haben Ferien

19.05.17 Betriebsausflug

03.07.17 - 21.07.17 Sommerferien

30.10.17 Brückentag

22.12.17 - 29.12.17 Weihnachtsferien




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